Ein aktueller Beitrag auf X des Krypto-Enthusiasten Pumpius hat die Äußerungen von Brad Garlinghouse, dem CEO von Ripple, bezüglich der langfristigen Ziele des Unternehmens im globalen Finanzwesen verstärkt.
Der Beitrag hebt ein Segment aus einem Bloomberg-Interview hervor, in dem Garlinghouse direkt darauf einging, ob Ripple eines Tages SWIFT ersetzen könnte.
Im Interview erklärte Garlinghouse, dass Ripple bereits eine Strategie umsetzt, die das Unternehmen effektiv als Nachfolger von SWIFT positioniert. Er erläuterte, dass das Unternehmen mehr als 100 Banken an Bord geholt hat, darunter mehrere große Institutionen, die derzeit auf die SWIFT-Infrastruktur angewiesen sind.
Laut ihm integrieren diese Banken nun die Technologie von Ripple in ihre Abläufe, was eine Verschiebung in der Art und Weise signalisiert, wie grenzüberschreitende Zahlungen verarbeitet werden.
Garlinghouse betonte, dass der Ansatz von Ripple nicht theoretisch ist, sondern bereits messbare Ergebnisse liefert. Er zitierte einen aktuellen Fall mit einem Überweisungsunternehmen, das das System von Ripple eingeführt hat.
Das Unternehmen habe die Transaktionskosten Berichten zufolge von 20 $ auf 2 $ pro Übertragung gesenkt und kurz nach der Implementierung eine Nutzungssteigerung von 800 Prozent verzeichnet. Er präsentierte dies als Beweis für eine Leistungslücke zwischen der Technologie von Ripple und der bestehenden SWIFT-Infrastruktur.
Die im Video dargelegten Aussagen konzentrieren sich stark auf Effizienz und Zugänglichkeit. Garlinghouse argumentierte, dass das System von Ripple schnellere und günstigere Transaktionen ermöglicht, was sich direkt auf die Akzeptanz bei Verbrauchern auswirkt. Er deutete an, dass solche Ergebnisse innerhalb des aktuellen Rahmens von SWIFT nicht erreichbar sind, insbesondere bei der Echtzeitverarbeitung und Kostenminimierung.
Gleichzeitig erkannte Garlinghouse die Möglichkeit einer Koexistenz an. Er erklärte, dass Ripple offen dafür bleibt, mit SWIFT zusammenzuarbeiten, wenn dies zur Verbesserung der Finanzsysteme beiträgt. Seine umfassendere Botschaft deutete jedoch darauf hin, dass Ripple aktiv ein alternatives Modell aufbaut, das die Abhängigkeit von traditionellen Vermittlern reduzieren könnte.
Der Beitrag enthielt auch eine Antwort eines X-Nutzers, der als Axiom Protocol Official identifiziert wurde und die Erzählung in Frage stellte, dass SWIFT überholt wird. Der Nutzer wies darauf hin, dass SWIFT nicht statisch ist und bereits Versuche mit digitalen Vermögenswerten in Zusammenarbeit mit großen Institutionen eingeleitet hat.
Diese Bemühungen umfassen die Entwicklung einer gemeinsamen Ledger-Infrastruktur und Initiativen zur Ermöglichung einer rund um die Uhr verfügbaren Interoperabilität für tokenisierte Einlagen.
Aus dieser Perspektive geht es beim Wettbewerb nicht einfach um Kryptowährungsplattformen und traditionelle Bankensysteme. Stattdessen konzentriert er sich darauf, welche Einheiten die Infrastruktur kontrollieren werden, die die institutionelle Abwicklung unterstützt, während sich die tokenisierten Finanzen ausweiten.
Die Antwort legt nahe, dass sich sowohl Ripple als auch SWIFT aktiv weiterentwickeln. Das Ergebnis wird vom Grad der institutionellen Akzeptanz abhängen und nicht von der Rhetorik.
Der im X-Beitrag festgehaltene Austausch spiegelt eine anhaltende Verschiebung in den globalen Finanzsystemen wider. Die Führung von Ripple präsentiert ihre Technologie weiterhin als praktikablen Ersatz für Legacy-Systeme, während Kritiker argumentieren, dass etablierte Netzwerke wie SWIFT sich anpassen, um relevant zu bleiben.
Während Finanzinstitute Blockchain-basierte Lösungen und tokenisierte Vermögenswerte erkunden, bleibt die Frage der Dominanz bei der grenzüberschreitenden Abwicklung ungelöst.
Der Beitrag Ripple CEO Sets the Record Straight for XRP Holders: What We're Doing Is Taking Over SWIFT erschien zuerst auf Times Tabloid.


