Netflix kündigte am Donnerstag ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von 25 Milliarden US-Dollar an, was die Aktie im vorbörslichen Handel um 1,5 % nach oben trieb.
Netflix, Inc., NFLX
Der Vorstand genehmigte den neuen Rückkaufplan ohne Ablaufdatum. Er ergänzt ein früheres Rückkaufprogramm über 15 Milliarden US-Dollar, das im Dezember 2024 genehmigt wurde und Ende März noch etwa 6,8 Milliarden US-Dollar umfasste. Damit beläuft sich die gesamte verfügbare Rückkaufkapazität auf über 31 Milliarden US-Dollar.
Der Schritt erfolgt etwa zwei Monate, nachdem Netflix einen 72-Milliarden-Dollar-Deal zum Erwerb der Film- und TV-Studios sowie des HBO Max-Streamingdienstes von Warner Bros. Discovery abgebrochen hat.
Seit dem Rückzug aus diesem Deal war Netflix weiterhin aktiv. Das Unternehmen übernahm Ben Afflecks KI-Filmtechnikunternehmen InterPositive, erhöhte die Abopreise in den USA und startete eine Gaming-App für Kinder.
Netflix hatte zuvor angekündigt, in diesem Jahr rund 20 Milliarden US-Dollar in Film- und Fernsehinhalt zu investieren, auch während es die Kapitalrückführung an die Aktionäre wieder aufnimmt.
Die neue Genehmigung über 25 Milliarden US-Dollar ist eine Ergänzung – kein Ersatz – des früheren Programms vom Dezember 2024. Netflix stapelt die Rückkaufkapazität, anstatt neu zu beginnen.
Mit mehr als 4,2 Milliarden ausstehenden Aktien zum 31. März hat das Unternehmen ausreichend Spielraum, dieses Kapital einzusetzen. Die Marktkapitalisierung liegt bei knapp 393 Milliarden US-Dollar.
Das Unternehmen hatte bereits signalisiert, dass es Rückkäufe wieder aufnehmen würde, sobald es von einer größeren Akquisition Abstand nehmen würde. Diese Ankündigung setzt dies nun um.
Analysten haben auf Werbung, Live-Programm und Sport als die wichtigsten Wachstumshebel für Netflix in der Zukunft hingewiesen. Insbesondere das werbefinanzierte Tier gilt als zentral für die künftige Umsatzentwicklung.
Der Q2-Ausblick von Netflix, der letzte Woche veröffentlicht wurde, lag unter den Erwartungen. Das Unternehmen bestätigte zudem, dass Mitgründer und Vorstandsvorsitzender Reed Hastings das Unternehmen im Juni verlassen wird.
Trotz des schwächeren Q2-Ausblicks gab die Ankündigung des Rückkaufprogramms den Anlegern am Donnerstagmorgen Grund zur Freude, da die Aktie vor der Eröffnungsglocke zulegte.
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