Australiens Planer des Zahlungssystems haben tokenisiertes Geld, einschließlich Stablecoins, als ein zentrales Thema für die künftige Gestaltung der Zahlungsinfrastruktur des Landes identifiziert – dies geht aus einem zur Konsultation veröffentlichten Branchenentwurf hervor.
Mit anderen Worten: Die aktuellen Zahlungssysteme müssen sich möglicherweise bei zunehmender Verbreitung an diese neuen Wertformen anpassen.
Das Dokument wurde vom Account-to-Account (A2A) Payments Roundtable entwickelt, dessen Mitglieder folgende Institutionen umfassen
und identifiziert digitale Assets als eine aufkommende Kraft, die die inländischen Zahlungsinfrastrukturen neu gestalten könnte.
Der Entwurf stellt fest, dass tokenisierte Geldformen sich „von der Experimentierphase hin zur Übernahme" bewegen, und hebt ihr Potenzial hervor, programmierbare, ledger-basierte Transaktionen, neue Abrechnungsmodelle und eine kontinuierliche Zahlungsverfügbarkeit zu ermöglichen.
Hinzu kommt, dass Australiens Account-to-Account-Zahlungssysteme möglicherweise die Interoperabilität zwischen traditionellem Bankgeld und tokenisierten Darstellungen von Fiatwährungen unterstützen müssen, damit Gelder sicher zwischen den beiden Systemen übertragen werden können, ohne dass Vertrauen und Zuverlässigkeit beeinträchtigt werden.
Der Entwurf stellt fest:
Die Entwurfsvision wurde im Laufe des Roundtable-Prozesses nach umfangreicher Einbindung der Stakeholder und unter Berücksichtigung der letztjährigen Konsultation zur Zukunft der A2A-Zahlungen, die von AusPayNet und AP+ durchgeführt wurde, entwickelt.
Das A2A-Zahlungssystem ist ein wesentlicher Bestandteil der australischen Wirtschaft und unterstützt täglich Millionen von Transaktionen, darunter die Zahlung von Löhnen, Rentenversicherung, Sozialleistungen und Rechnungen sowie Geldtransfers an Familie und Freunde. Das Umfeld für A2A-Zahlungen verändert sich rasch, angetrieben durch technologische Fortschritte und Automatisierung sowie sich wandelnde gesellschaftliche Präferenzen.
Die Entwurfsvision legt die angestrebten langfristigen Ergebnisse für Australiens A2A-Zahlungssystem fest – dass es sicher, zuverlässig, kostengünstig, benutzerfreundlich und inklusiv für Verbraucher, Unternehmen und Behörden bleibt. Sie definiert auch die Qualitäten, die das System aufweisen muss, um diese Ergebnisse konsistent zu liefern.
Die Konsultation warnt zudem, dass die zunehmende Nutzung digitaler Assets neue Risiken im Zusammenhang mit
einführen könnte, selbst wenn sie die Art und Weise verändern, wie Zahlungen initiiert und verarbeitet werden.
Der Entwurf ist Teil umfassenderer Bemühungen australischer Behörden, tokenisiertes Geld und die Regulierung digitaler Assets zu untersuchen. Dazu gehört Project Acacia, eine gemeinsame Initiative der Zentralbank und des Digital Finance Cooperative Research Centre, die die Abwicklung mithilfe von Assets wie Stablecoins, Bank-Einlagentoken und einer potenziellen digitalen Zentralbankwährung im Großhandel testet.
Das Branchenfeedback aus der Konsultation soll eine künftige Roadmap für die Modernisierung von Australiens Zahlungssystemen zur Unterstützung aufkommender digitaler Asset-Technologien informieren.
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