Michaël van de Poppe, ein in den Kryptowährungsmärkten viel beachteter Analyst, erklärte, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt weitgehend abgeschlossen hat und sich in der kommenden Zeit ein neuer Aufwärtstrend abzeichnet.
Laut dem Analysten könnte der führende Kryptowährung Bitcoin kurzfristig in die Spanne von $90.000–$95.000 vorstoßen.
Van de Poppe argumentierte, dass zwar die Möglichkeit eines Markt-Rückgangs auf niedrigere Niveaus beim Blick auf historische Daten nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, dies jedoch höchst unwahrscheinlich sei. Der Analyst erklärte, dass der Bitcoin-Preis bereits die notwendigen technischen Korrekturen durchlaufen habe, und erinnerte daran, dass der Preis zuvor unter den gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt gefallen war und bis zum gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt zurückgegangen sei.
Der Analyst stellte fest, dass ein erneuter Durchbruch über den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt ein seltenes Ereignis ist, das nur bei „Black Swan"-Ereignissen wie den Zusammenbrüchen von FTX und Terra Luna vorkam. Daher erklärte er, dass ein ähnliches Abwärtsszenario unter den aktuellen Marktbedingungen unwahrscheinlich sei.
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Laut dem Analysten deutet die Tatsache, dass der Preis weiterhin unter dem gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt verbleibt und sich nach oben bewegt, darauf hin, dass das $60.000-Niveau als Boden an Stärke gewinnt. Darüber hinaus erhöht der allgemeine Markterholungstrend die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin den gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt erneut testet. Dieses Niveau wird als bedeutender Widerstandspunkt um $93.000 notiert.
Van de Poppe erklärte, dass optimistische Erwartungen rund um den Clarity Act in den USA in den nächsten 1–2 Monaten, die Stärke von Technologieaktien (insbesondere des Nasdaq Composite) und Entwicklungen seitens der Fed zu den Katalysatoren gehören, die den Bitcoin-Preis nach oben treiben könnten.
Der Analyst schließt jedoch die Möglichkeit einer Korrektur nach einem potenziellen Anstieg nicht aus. Er merkt an, dass, wenn Bitcoin um mehr als 50 % vom $60.000-Niveau steigt, der Preis wieder in die Spanne von $75.000–$80.000 zurückfallen könnte. Er fügt jedoch hinzu, dass die Wahrscheinlichkeit, neue Tiefststände zu sehen, recht gering ist. Mit Blick auf den Altcoins-Markt erklärte Van de Poppe, dass kurzfristig ein selektiver Anstieg eintreten könnte, gefolgt von einer Korrektur zusammen mit Bitcoin. Laut dem Analysten könnte die wirklich starke Altcoins-Performance beginnen, nachdem Bitcoin seinen gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt nach oben durchbrochen hat.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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