An der Börse in Kopenhagen taucht plötzlich ein auffälliger Gewinner auf: GrønlandsBANKEN. Diese Aktie stieg in den ersten Wochen des Januars um über 30 Prozent. Sobald Präsident Trump über Grönland spricht, suchen Anleger nach allem, was eine Verbindung mit der Insel hat. Diese Bank steht ganz oben auf der Liste.
Grönland liegt strategisch im Nordpolgebiet. Dieses Gebiet wird immer wichtiger durch militärische Präsenz, neue Schifffahrtsrouten und die Konkurrenz mit Russland und China.
Außerdem spielen Rohstoffe eine Rolle. Grönland verfügt über seltene und kritische Materialien, die Länder gerne für Technologie und Verteidigung sicherstellen möchten. Viele Projekte stehen noch in den Kinderschuhen und die Infrastruktur ist begrenzt. Gerade deshalb kann zusätzliches ausländisches Geld, falls es kommt, die lokale Wirtschaft schnell verändern.
Anleger handeln gerne auf Erwartungen. Und genau das passiert jetzt. Am Markt herrscht die Vorstellung, dass zusätzliche amerikanische Aufmerksamkeit für Grönland zu zusätzlichen Geldströmen führt. Denke beispielsweise an Investitionen, Bauprojekte, Verteidigungsausgaben, Bergbauinitiativen und mehr internationalen Handel.
Und wenn mehr wirtschaftliche Aktivität kommt, dann profitiert die größte Bank der Insel oft als erste. Denke an mehr Kredite, mehr Zahlungsverkehr und mehr Geschäftskunden, die Finanzierung benötigen. Diese Geschichte reicht aus, um Spekulanten aufzuwecken, selbst wenn überhaupt kein „Deal“ zustande kommt.
Der auffällige Kurssprung hat eine wichtige Ursache. Grönland steht plötzlich wieder auf der amerikanischen Agenda. In den ersten Wochen des Januars 2026 flammte die Diskussion über amerikanischen Einfluss auf Grönland wieder auf. Grönländische und dänische Politiker reagierten heftig und betonten, dass Grönland nicht zu verkaufen ist und keine amerikanische Übernahme akzeptiert.
Gleichzeitig laufen diplomatische Kontakte weiter. So berichtete France 24, dass der amerikanische Außenminister Marco Rubio mit Vertretern aus Dänemark und Grönland über das amerikanische Interesse sprechen würde. Auch Reuters schildert, wie sensibel dies innerhalb der NATO liegt, mit europäischen Ministern, die betonen, dass nur Dänemark und Grönland hierüber entscheiden können.
Geopolitische Entwicklungen haben Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Wenn Spannungen zunehmen oder Länder mehr Kontrolle über Rohstoffe und Geldströme wollen, suchen Anleger nach Alternativen wie Bitcoin (BTC) und Gold. Außerdem sorgt zusätzliche Aufmerksamkeit für Grönland oft für mehr Spekulation am Markt. Auch davon profitiert Krypto, weil mehr Risikobereitschaft schnell in schnelle Preisbewegungen umschlagen kann.
Solche Anstiege können heftig ausfallen, aber es bleibt durch Spekulation getrieben. Der Kurs reagiert jetzt vor allem auf geopolitische Schlagzeilen und Erwartungen, nicht auf einen plötzlichen Sprung bei den Gewinnzahlen.
Kommt mehr amerikanische wirtschaftliche Aktivität, dann bekommt GrønlandsBANKEN wahrscheinlich Rückenwind. Lässt die Aufmerksamkeit für diese geopolitische Situation jedoch nach, dann fällt der Kurs möglicherweise genauso schnell wieder zurück.
Der Kurs von GrønlandsBANKEN (GRLA) in den vergangenen 30 Tagen. Quelle: TradingView.
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Het bericht Anleger stürzen sich auf Grönland: Bankkurs explodiert nach US-Gerüchten verscheen eerst op Crypto Insiders.


