Die Commodity Futures Trading Commission erteilte Phantom, dem Entwickler hinter einer der am weitesten verbreiteten selbstverwahrenden Krypto-Wallets, eine erstmaligeDie Commodity Futures Trading Commission erteilte Phantom, dem Entwickler hinter einer der am weitesten verbreiteten selbstverwahrenden Krypto-Wallets, eine erstmalige

CFTC erteilt erstmals einer Krypto-Wallet No-Action Relief für den Zugang zu regulierten Derivatemärkten

2026/03/18 05:41
4 Min. Lesezeit
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Die Commodity Futures Trading Commission gewährte Phantom, dem Entwickler hinter einer der am weitesten verbreiteten selbstverwahrenden Krypto-Wallets, am 17.03. eine erstmalige No-Action-Entlastung, die es der Plattform erlaubt, Benutzer direkt mit regulierten Derivatemärkten zu verbinden, ohne sich als Broker registrieren zu müssen.

Die Entscheidung ist eine enge, aber bedeutende regulatorische Entwicklung, die neu gestalten könnte, wie nicht-verwahrende Wallets sich mit traditioneller Finanzinfrastruktur integrieren.

Was die Entlastung tatsächlich erlaubt

Laut offizieller Erklärung der CFTC stellte die Market Participants Division der Behörde klar, dass Phantoms Rolle eher eine passive Software-Schnittstelle als ein traditioneller Finanzintermediär darstellt. Auf dieser Grundlage kann Phantom nun In-App-Funktionen anbieten, die es Benutzern ermöglichen, Marktdaten anzusehen, Positionen zu verfolgen und Aufträge direkt an registrierte Designated Contract Markets, Introducing Brokers und Futures Commission Merchants zu übermitteln.

Die Unterscheidung, die die CFTC trifft, ist präzise. Phantom verwahrt keine Gelder. Es führt keine Geschäfte aus. Es nimmt nicht die Gegenseite einer Position ein. Es stellt die Schnittstelle bereit, über die ein Benutzer mit einer registrierten Einrichtung interagiert, die diese Dinge tut. Diese funktionale Trennung ist es, die es dem Regulierer ermöglicht, Phantom außerhalb der Broker-Definition zu klassifizieren, ohne ein Schlupfloch zu schaffen, das die Marktaufsicht untergräbt.

Die Entlastung ist nicht bedingungslos. Phantom muss Benutzern klare Risikohinweise über Derivatehandel und potenzielle Interessenkonflikte bereitstellen. Es muss Compliance-Richtlinien implementieren, die regeln, wie diese Funktionen vermarktet werden. Es muss detaillierte Aufzeichnungen aller derivatebezogenen Aktivitäten führen, die für die regulatorische Überprüfung verfügbar sind. Diese Bedingungen halten Phantom innerhalb eines Compliance-Rahmens, auch wenn es außerhalb der traditionellen Registrierungsanforderung operiert.

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Warum dies mehr als der Gewinn eines Unternehmens ist

Die Bedeutung der Phantom-Entlastung erstreckt sich weit über einen einzelnen Wallet-Anbieter hinaus. No-Action-Briefe und Entlastungsentscheidungen schaffen Vorlagen. Wenn die CFTC Phantom die Erlaubnis erteilt, als nicht-verwahrende Schnittstelle für regulierte Derivatemärkte zu fungieren, definiert sie implizit eine Kategorie, die andere Wallet-Anbieter besetzen können.

Dutzende von nicht-verwahrenden Wallet-Anwendungen bedienen Millionen von Benutzern, die derzeit keinen direkten Zugang zu reguliertem Derivate-Engagement über ihre bestehenden Tools haben. Die Phantom-Entscheidung schafft einen regulatorischen Rahmen, auf den sich diese Anbieter jetzt beziehen können, wenn sie ähnliche Entlastung anstreben. Wenn die Vorlage Bestand hat, könnte sie die Integration zwischen der selbstverwahrenden Ebene von Krypto und den regulierten Futures- und Event-Contract-Märkten beschleunigen, die historisch auf völlig getrennten Schienen operierten.

Die Event-Contract-Dimension ist besonders relevant. Polymarket, das in 34 Ländern mit Verboten konfrontiert wurde, wie in früheren Berichten diese Woche behandelt, betreibt Preisvorhersagemärkte, die ähnlich wie Event-Contracts funktionieren. Ein regulatorischer Weg, der es nicht-verwahrenden Wallets ermöglicht, über einen konformen Rahmen mit registrierten Event-Contract-Märkten zu interagieren, ist ein materiell anderes Umfeld als das, in dem Polymarket navigiert hat. Ob dieser Weg zu einer breiteren Legitimität des Preisvorhersagemarktes in den USA führt, bleibt abzuwarten, aber die Phantom-Entlastung bewegt die Infrastruktur in diese Richtung.

Der regulatorische Moment hinter dieser Entscheidung

Die Entlastung erfolgt während der letzten Tage der Amtszeit der amtierenden CFTC-Vorsitzenden Caroline Pham, nach dem, was die Behörde als Krypto-Sprint zur Integration digitaler Vermögenswerte in regulierte Marktstrukturen beschrieb. Pham hat ihren amtierenden Vorsitz genutzt, um die regulatorische Klarheit bei Krypto-Fragen zu beschleunigen, die jahrelang ins Stocken geraten waren, und die Phantom-Entscheidung stellt eines der konkretesten Ergebnisse dieser Bemühungen dar.

Sie folgt auch auf das Memorandum of Understanding vom 11.03. zwischen der U.S. Börsenaufsichtsbehörde SEC und der CFTC, das darauf abzielt, jurisdiktionelle Überschneidungen zu beenden, indem wichtige digitale Vermögenswerte einschließlich Bitcoin und Ethereum eindeutig als Rohstoffe unter CFTC-Autorität klassifiziert werden. Dieses MOU beseitigte eine strukturelle Mehrdeutigkeit, die regulatorische Maßnahmen an mehreren Fronten gelähmt hatte. Mit nun klareren jurisdiktionellen Linien können beide Behörden entschiedener innerhalb ihrer jeweiligen Bereiche handeln. Die Phantom-Entlastung ist ein frühes Beispiel dafür, was diese Klarheit auf Seiten der CFTC ermöglicht.

Das breitere Bild, das sich aus den regulatorischen Entwicklungen dieser Woche ergibt, ist eines der US-Finanzaufsichtsbehörden, die sich eher auf Anpassung als auf Einschränkung zubewegen. Die CFTC gewährt einem Wallet-Anbieter eine No-Action-Entlastung. Die SEC prüft T. Rowe Prices Antrag auf einen aktiven Krypto-ETF. Der CLARITY Act bewegt sich durch gesetzgeberische Diskussionen. Jede Entwicklung ist inkrementell. Zusammen beschreiben sie ein regulatorisches Umfeld, das langsam, aber bewusst Infrastruktur für institutionelle und private Krypto-Beteiligung aufbaut, anstatt sie einzudämmen.

Der Beitrag CFTC Just Gave a Crypto Wallet Its First Ever No-Action Relief to Interface With Regulated Derivatives Markets erschien zuerst auf ETHNews.

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