Der anonyme Kryptowährungs-Analyst Sherlock hat eine datengestützte Analyse der häufig zitierten „Sell in May"-Strategie für Bitcoin auf den Märkten vorgelegt.
Sherlocks Ergebnisse zeigten, dass der klassische Ansatz statistisch nicht so solide war wie bisher angenommen, während eine spezifischere Variante bemerkenswerte Ergebnisse lieferte.
Laut dem Analysten erzeugt die grundlegende „Sell in May"-These kein aussagekräftiges Signal für Bitcoin. Bei der Betrachtung des Zeitraums seit 2018 schloss der Mai nur in 4 von 8 Jahren im Minus, was die Verallgemeinerbarkeit dieser Strategie schwächt. Dies zeigt einmal mehr, dass traditionelle Finanzmuster nicht immer auf dem Bitcoin-Markt zutreffen.
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Das von Sherlock hervorgehobene alternative Szenario bietet jedoch eine stärkere Korrelation. Analysen ab 2020 zeigen, dass Bitcoin in den ersten fünf Tagen des Mai mindestens einen Rückgang von 5 % im restlichen Monat verzeichnet, wenn es dem Kurs nicht gelingt, das April-Hoch zu übertreffen. In diesem Szenario wird die durchschnittliche Rückgangsrate mit 20,6 % berechnet.
Ein Blick auf vergangene Jahre zeigt, dass dieses Muster bemerkenswerte Ergebnisse hervorgebracht hat. Es wurden Rückgänge von 10 % im Jahr 2020, 47,7 % im Jahr 2021, 26,9 % im Jahr 2022, 12,5 % im Jahr 2023 und 5,9 % im Jahr 2024 verzeichnet. Im Jahr 2025 durchbrach Bitcoin dieses Muster jedoch, indem es am 01.05.2025 sein April-Hoch übertraf und bis zum 22.05.2025 um 16,9 % auf 111.980 $ stieg.
Das kritische Niveau für 2026 liegt bei 79.485 $. Laut Sherlock besteht das Risiko, eine starke Abwärtsbewegung an den Märkten auszulösen, wenn Bitcoin es in den ersten fünf Tagen des Mai erneut nicht schafft, dieses Niveau zu übertreffen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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