Der Makroökonom-Stratege Lyn Alden hat angekündigt, dass das globale Finanzsystem unter einer massiven Schuldenlast von 39 Billionen Dollar an Staatsschulden zusammenbricht und dass der „stille Kollaps" bereits begonnen hat.
Laut Alden befindet sich das aktuelle Fiat-Währungssystem in einem „Magie oder Tod"-Dilemma, und Bitcoin spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle und unterscheidet sich von traditionellen Vermögenswerten.
Alden weist darauf hin, dass die Weltwirtschaft nun in die Endphase eines Schuldenzyklus eingetreten ist. Die Staatsschuldenkrise, die 39 Billionen Dollar erreicht, ist nicht nur eine Zahl; sie repräsentiert die systematische Erosion der Kaufkraft der Mittelklasse. In dieser Periode, die Alden als „Fiscal Dominance" bezeichnet, hat die US-Regierung keine andere Wahl, als Geld zu drucken, um ihre Schulden zu bezahlen. Diese Situation hat dazu geführt, dass Inflation nicht eine vorübergehende Anomalie, sondern ein notwendiges „Merkmal" für das Überleben des Systems geworden ist.
Lyn Alden beschreibt Bitcoin nicht nur als spekulativen Vermögenswert, sondern als „globalen Liquiditätsbarometer". Laut Alden korrelieren Bitcoins Preisbewegungen direkt mit der Ausweitung der Geldmenge (M2) durch die Zentralbanken. Während Fiat-Währungen an Wert verlieren, fungiert Bitcoin mit seinem festen Angebot als Schwamm, der diese Liquidität aufsaugt. Bitcoins Sicherheit und dezentrale Natur erheben es von einem bloßen digitalen Asset zu einem „Träger-Asset" für institutionelle Schatzkammern.
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Bei der Analyse der Bitcoin-Zyklen prognostiziert Alden, dass sich der Markt von seiner früheren extremen Volatilität zu einer reiferen Struktur entwickelt hat. Der Analyst erklärt, dass Bitcoin in Zukunft einem ähnlichen Verlauf wie die Aktien von Technologiegiganten folgen könnte, und erwartet einen „graduellen Aufwärtstrend", bei dem starken Anstiegen lange Konsolidierungsphasen folgen werden.
Alden prognostiziert, dass die finanzielle Dominanz im Jahr 2026 und darüber hinaus zunehmen wird, was die Zentralbanken zurück in den „Gelddrucken"-Modus zwingen wird. In diesem Szenario wird das Testen von Bitcoin-Niveaus über 150.000 Dollar als mathematisches Ergebnis und nicht als Vorhersage betrachtet. Alden warnt Investoren jedoch auch vor den kurzfristigen Schocks, die übermäßiger Hebel auf dem Markt erzeugen kann.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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